Risiken sind ein unvermeidbarer Bestandteil von Projekten. Es gibt keine Methode, um mit Sicherheit vorherzusagen, welche wann eintreten werden. Wenn Sie sich nicht auf die sprichwörtliche Glaskugel verlassen möchten, gibt es nur eine Möglichkeit, Projektrisiken zu vermeiden: proaktive Vorbereitung.
Mit einer Risikomatrix können Sie die Auswirkungen der identifizierten Risiken auf einer Skala von 1-25 als hoch, mittel und niedrig einstufen. Nachdem Sie Ausmaß und Wahrscheinlichkeit für jedes Risiko bestimmt haben, priorisieren Sie diese und bereiten sich entsprechend darauf vor. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie eine Risikomatrix erstellen und geben Ihnen hilfreiche Tools an die Hand, um die daraus gewonnenen Ergebnisse in Ihre praktischen Maßnahmen einfließen zu lassen.
Eine Risikomatrix ist ein visuelles Risikoanalyse-Tool, das Eintrittswahrscheinlichkeit und Schweregrad von Risiken in einem Raster darstellt und so ihre Gesamtauswirkung auf einen Blick erkennbar macht. Während der Projektplanung tragen Sie identifizierte Risiken in die Matrix ein und bewerten ihre Auswirkungen anhand festgelegter Skalen. Diese Bewertungen helfen Ihrem Team, Projektrisiken gezielt zu priorisieren und effektiv zu managen.
Ein wichtiger Schritt beim Erstellen Ihrer Matrix ist die Auflistung verschiedener Risiken, die Sie in Ihrer Risikomatrix erfassen möchten. Mögliche Risiken könnten in die folgenden Kategorien fallen:
Strategisches Risiko: Zu den strategischen Risiken zählen Fehler bei Leistungen und Entscheidungen, wie die Wahl eines falschen Dienstleisters oder einer für ein bestimmtes Projekt ungeeigneten Software.
Operatives Risiko: Operative Risiken sind Prozessfehler oder Fehler bei der Vorgangsweise, wie zum Beispiel eine unzureichende Planung oder eine fehlerhafte Kommunikation zwischen den beteiligten Teams.
Finanzielles Risiko: Zu den finanziellen Risiken gehören alle Vorfälle, die mit einem Gewinnausfall einhergehen. Dazu zählen auch Marktveränderungen, Rechtsstreitigkeiten oder Mitbewerber.
Technisches Risiko: Unter technische Risiken fällt alles, was mit der Unternehmenstechnologie zusammenhängt, wie Sicherheitslücken, Strom- und Internetausfälle oder Sachbeschädigungen.
Externes Risiko: Externe Risiken liegen außerhalb Ihrer Kontrollmöglichkeiten. Dazu zählen zum Beispiel Überflutungen, Feuer, Naturkatastrophen oder Pandemien.
Abhängig von Ihrer Branche müssen Sie auch andere Risikokategorien berücksichtigen. Arbeiten Sie zum Beispiel mit Regierungskunden, sollten Sie auch rechtliche Risiken bedenken. Wenn Sie ein physisches Produkt verkaufen, könnte es zu Risiken bei der Herstellung kommen.
Projekte mit Asana planenDie Größe einer Risikomatrix bestimmt, wie differenziert Sie Risiken bewerten können. In der Praxis haben sich drei Formate etabliert: die 3×3-, die 4×4- und die 5×5-Risikomatrix. Welche Variante die richtige ist, hängt von der Komplexität Ihres Projekts und dem gewünschten Detailgrad Ihrer Risikobewertung ab.
Die 3×3-Matrix eignet sich für kleine Projekte oder Teams, die mit dem Thema Risikomanagement vertraut werden möchten. Mit nur neun Feldern lassen sich Risiken schnell einordnen, jedoch fehlt die Feinabstufung für komplexe Szenarien. Die 5×5-Matrix bietet dagegen 25 Felder und ermöglicht eine deutlich präzisere Bewertung von Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung – sie ist der Industriestandard in projektintensiven Branchen wie dem Bauwesen, der Pharmaindustrie und der IT.
Die 4×4-Matrix stellt einen Kompromiss dar: Sie bietet mehr Differenzierung als ein 3×3-Raster, ohne die Komplexität eines vollständigen 5×5-Systems. Für die meisten mittelgroßen Projekte ist sie eine pragmatische Wahl. Unabhängig vom gewählten Format gilt: Wichtiger als die Matrixgröße ist die konsequente und regelmäßige Anwendung im Projektalltag.
3×3-Matrix: Einfach, schnell, ideal für kleine Projekte und Einsteiger
4×4-Matrix: Ausgewogener Kompromiss für mittelgroße Projekte
5×5-Matrix: Präzise und differenziert, Standard in komplexen oder regulierten Branchen
Bei der Erstellung Ihrer Risikomatrix beginnen Sie bei der Skala für das Ausmaß, die Sie in den Spalten Ihrer Matrix erfassen. Mit dieser Skala messen Sie, welches Ausmaß die Konsequenzen eines jeden Risikos haben. In einer fünf-mal-fünf Matrix besteht Ihre Skala aus fünf Stufen.
Unwesentlich (1): Falls das Risiko eintritt, hat es nur wenige Konsequenzen.
Gering (2): Die Konsequenzen bei eintretendem Risiko sind leicht beherrschbar.
Mittel (3): Sollte das Risiko eintreten, brauchen Sie Zeit, um die Konsequenzen zu beheben.
Hoch (4): Dieses Risiko bringt bei Eintritt erhebliche Konsequenzen mit sich und könnte einen langfristigen Schaden verursachen.
Kritisch (5): Die Konsequenzen wirken sich stark beeinträchtigend aus und verursachen unter Umständen permanente Schäden.
Im nächsten Schritt ermitteln Sie Ihre Skala für die Wahrscheinlichkeit, die Sie in den Zeilen Ihrer Risikomatrix einfügen. Mit dieser Skala bewerten Sie, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Risiko eintritt.
Sehr wahrscheinlich (5): Sie sind ziemlich sicher, dass dieses Risiko früher oder später eintritt.
Wahrscheinlich (4): Es ist wahrscheinlich, dass dieses Risiko eintritt.
Eher wahrscheinlich (3): Das Risiko könnte eintreten oder auch nicht. Die Chancen stehen 50:50.
Unwahrscheinlich (2): Es ist unwahrscheinlich, dass dieses Risiko eintritt.
Sehr unwahrscheinlich (1): Es ist sehr unwahrscheinlich, dass dieses Risiko eintritt.
Sobald Sie Wahrscheinlichkeit und Ausmaß eines Risikos in Ihre Matrix eingefügt haben, können Sie den Schweregrad der Auswirkungen ablesen. Dieser wird zudem auch farblich von grün bis rot dargestellt und auf einer Skala von 1-25 eingeordnet.
Niedrig (1-6): Ereignisse mit niedrigem Risiko werden wahrscheinlich nicht eintreten und falls doch, werden Sie keine erheblichen Konsequenzen für Ihr Projekt oder Unternehmen bedeuten. Sie können diese Risiken mit niedriger Priorität in Ihrem Risikomanagementplan kennzeichnen.
Mittel (7-12): Ereignisse mit mittlerem Risiko sind ärgerlich und können Zwischenfälle im Projektverlauf verursachen. Wenn Sie aber bereits während der Projektplanung Maßnahmen ergreifen, um sie zu verhindern oder abzufedern, bringen Sie Ihr Projekt schon auf Erfolgskurs. Es handelt sich hierbei um Risiken, die Sie nicht ignorieren sollten, denen Sie aber auch keine besonders hohe Priorität zuweisen müssen.
Hoch (13-25): Ereignisse mit hohem Risiko sollten Sie bei der Projektplanung vorrangig behandeln, da diese Ihr Projekt gänzlich über den Haufen werfen können. Diese Risiken werden nicht nur mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreten, sondern auch ernste Konsequenzen mit sich bringen. Daher sind diese in Ihrem Risikomanagementplan auch mit höchster Priorität zu versehen.
Falls die oben genannten Bezeichnungen für Wahrscheinlichkeit und Ausmaß für Ihre persönliche Risikomatrix nicht stimmig wirken, können Sie für Ihr Projekt oder Unternehmen natürlich andere Kategorien verwenden. Sowohl der Umfang der Matrix als auch die Terminologie lassen sich vollständig auf Ihre Bedürfnisse anpassen.
Um die Theorie greifbar zu machen, betrachten wir ein konkretes Beispiel: ein mittelgroßes IT-Projekt mit einer 5×5-Risikomatrix. Das Projektteam hat fünf relevante Risiken identifiziert und bewertet diese anhand von Eintrittswahrscheinlichkeit (1 = sehr unwahrscheinlich, 5 = sehr wahrscheinlich) und Auswirkung (1 = vernachlässigbar, 5 = kritisch).
Aus diesem Beispiel wird deutlich: Zwei Risiken mit unterschiedlichen Profilen (Datenverlust und Lieferengpässe) landen durch die Multiplikation von Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung auf dem gleichen Risikowert 10–12 und erfordern damit ähnliche Aufmerksamkeit, obwohl ihre Ursachen grundverschieden sind. Genau diese Differenzierung macht die Risikomatrix zu einem wertvollen Entscheidungsinstrument: Sie zeigt auf einen Blick, welche Risiken sofortige Maßnahmen erfordern und welche lediglich beobachtet werden müssen.
Eine Risikomatrix bietet Projektteams eine strukturierte Methode, um Unsicherheiten sichtbar und handhabbar zu machen. Zu den wichtigsten Vorteilen zählt die visuelle Klarheit: Durch die Darstellung in einem Raster werden Risiken intuitiv verständlich – auch für Teammitglieder und Stakeholder ohne tiefes Fachwissen im Risikomanagement.
Ein weiterer Vorteil ist die einfache Priorisierung: Statt alle Risiken gleichwertig zu behandeln, ermöglicht die Matrix eine klare Rangliste auf Basis von Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung. Teams können ihre begrenzten Ressourcen gezielt auf die kritischsten Risiken konzentrieren. Darüber hinaus fördert die gemeinsame Erstellung einer Risikomatrix die Kommunikation im Team, weil unterschiedliche Einschätzungen sichtbar werden und diskutiert werden können, bevor ein Risiko eintritt.
Visuelle Übersicht: Risiken werden auf einen Blick erfassbar
Klare Priorisierung: Ressourcen fließen dorthin, wo sie am meisten gebraucht werden
Teamkommunikation: Gemeinsame Bewertung fördert geteiltes Verständnis
Flexibilität: Anwendbar in nahezu jeder Branche und Projektgröße
Dokumentation: Schafft eine nachvollziehbare Grundlage für Entscheidungen gegenüber Führung und Auditoren – Asana ergänzt dies durch Enterprise-grade Governance und lückenlose Audit-Trails. Ergänzend empfiehlt sich ein Risikoregister für eine strukturierte Risikoverfolgung
Trotz ihrer Stärken hat die Risikomatrix auch Grenzen, die Projektverantwortliche kennen sollten. Der gravierendste Kritikpunkt ist die Subjektivität der Bewertungen: Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung werden meist durch menschliche Einschätzung festgelegt, nicht durch belastbare Datenpunkte. Zwei erfahrene Projektmanager können dasselbe Risiko unterschiedlich einwerten – das Ergebnis ist dann eher ein Konsens als eine objektive Messung.
Falsche Präzision: Ein Risikowert wie „12" suggeriert eine Genauigkeit, die in Wirklichkeit nicht vorhanden ist – bei unklaren Skalen ist das Ergebnis ein mathematisch formuliertes Bauchgefühl.
Veraltete Datenlage: Eine einmal erstellte Matrix, die danach nicht aktualisiert wird, vermittelt ein falsches Bild der tatsächlichen Risikolage und kann zu Fehlentscheidungen führen.
Diese Schwächen bedeuten nicht, dass die Risikomatrix unbrauchbar ist – im Gegenteil. Sie wird am effektivsten eingesetzt, wenn Bewertungsskalen klar definiert, alle Teammitglieder einbezogen und die Matrix regelmäßig überprüft wird. Im Bewusstsein ihrer Grenzen bleibt sie ein wertvolles Werkzeug im Risikomanagement.
Sobald Sie Ihre Risikomatrix erstellt haben, steht sie Ihnen als umfassendes Analyse-Tool zur Verfügung. Der große Vorteil dieser Risikomatrix ist, dass Sie sie nicht bei jedem Projekt verändern müssen. Sobald Sie einmal eine Vorlage erstellt haben, können Sie sie immer wieder nutzen und auch mit Teammitgliedern oder Kollegen teilen.
Zunächst benötigen Sie eine Liste aller potenziellen Risiken. In diesem ersten Schritte stellen Sie daher fest, welche Risiken das Projekt, an dem Sie gerade arbeiten, betreffen könnten.
Damit Sie die relevanten Risiken identifizieren können, müssen Sie Ihren Projektumfang und die Projektziele kennen. Dies umfasst:
Der Zeitplan
Das Budget
Die Ressourcen
Eventuelle Einschränkungen
Am besten orientieren Sie sich hier an Ihrem Projektumfang: Denken Sie an riskante Situationen, die Ihr Vorankommen am Projekt beeinträchtigen könnten. Wenn Sie zu Beginn unsicher sind, probieren Sie verschiedene Brainstorming-Techniken wie Mindmapping oder Starbursting aus, um für jede Risikokategorie so viele Risiken wie möglich aufzulisten. Eine SWOT-Analyse kann dabei helfen, externe und interne Risikofaktoren systematisch zu identifizieren.
Im zweiten Schritt definieren Sie die Kriterien für das Ausmaß und die Wahrscheinlichkeit. Nachdem Sie bereits eine Liste aller potenziellen Projektrisiken erstellt haben, ordnen Sie diese nun mithilfe der Kriterien für die Risikomatrix den Kategorien zu. Beginnen Sie bei der Skala für das Ausmaß und gehen Sie alle aufgelisteten Risiken durch. Die folgenden Fragen können Ihnen dabei helfen:
Was könnte dieses Risiko im schlimmsten Fall auslösen?
Was sind die schlimmsten Schäden, die durch dieses Risiko entstehen könnten?
Wie schwer wird es sein, sich von dem Risiko zu erholen, falls es eintritt?
Welcher der fünf Stufen auf der Skala für das Ausmaß könnte das Risiko am ehesten zugeordnet werden?
Manchmal wird es Ihnen nicht möglich sein abzusehen, wie schwerwiegend die Konsequenzen eines Risikos sein können. Wenden Sie sich in solchen Fällen an Ihre Projektbeteiligten und bestimmen Sie gemeinsam die möglichen Auswirkungen des Risikos.
Sobald Sie das Ausmaß aller Risiken definiert haben, haben Sie schon die Hälfte der Risikoanalyse hinter sich gebracht. Als nächstes identifizieren Sie, mit welcher Wahrscheinlichkeit die einzelnen Risiken eintreten könnten. Stellen Sie sich dazu folgende Fragen:
Ist dieses Risiko bereits eingetreten und, wenn ja, wie oft?
Gibt es Risiken, die diesem ähnlich und bereits eingetreten sind?
Kann dieses Risiko eintreten und wenn ja, wie wahrscheinlich ist das?
Bei diesem Schritt kommt der Zusammenarbeit im Team eine zentrale Bedeutung zu, weil Sie selbst vielleicht keine genaue Vorstellung davon haben, ob es bei vergangenen Projekten ähnliche Risiken gab, die eingetreten sind. Nutzen Sie vergangene Projekte als Referenzrahmen und analysieren Sie gemeinsam mit Ihrem Team die Wahrscheinlichkeit eines jeden Risikos. Das erlaubt Ihnen, in der Folge einen präziseren Risikominderungsplan zu erstellen.
Lesenswert: Erkenntnisse und Erfahrungen im Projektmanagement festhaltenDen letzten Schritt bei dieser Risikoanalyse bildet die Berechnung der Auswirkungen. Dafür nutzen Sie folgende Formel:
Wahrscheinlichkeit x Ausmaß = Auswirkung
Platzieren Sie jedes Risiko basierend auf seiner Wahrscheinlichkeit und seinem Ausmaß in Ihrer Matrix. Dann multiplizieren Sie die Nummer der Zeile mit der Nummer der Spalte des Feldes, in der sich das Risiko befindet, um den Schweregrad der Auswirkungen zu berechnen. Hier ein Beispiel: Nehmen wir an, wir haben als Risiko eine Sicherheitslücke identifiziert und bewerten es mit einem hohen Ausmaß (4) und sein Eintreffen als wahrscheinlich (4). Wir multiplizieren 4 mit 4 und erhalten eine Auswirkung von 16, was auf ein hohes Risiko hinweist.
Sie kennen nun für jedes von Ihnen identifizierte Risiko die Risikostufe auf einer Skala von 1-25. Mithilfe dieser Zahlenwerte ist es einfacher, die Risiken mit höchster Priorität herauszufinden. Wenn Sie Risiken mit gleichen Werten haben, liegt es an Ihnen und Ihrem Team, wie Sie bei der Priorisierung vorgehen wollen. Es kann sein, dass Sie Risiken mit demselben Wert bei der Erstellung Ihres Maßnahmenplans auch dasselbe Maß an Aufmerksamkeit zukommen lassen müssen.
Ihr Risikoreaktionsplan sollte sowohl Schritte umfassen, um Risiken zu verhindern, als auch Maßnahmen, um die Auswirkungen eines Risikos zu mindern, sollte dieses eintreten. Für Hochrisiko-Szenarien empfiehlt sich zudem ein Notfallplan, der klare Handlungsschritte für den Ernstfall definiert. Da eine Menge Arbeit in die Projektplanung fließt, sollten Sie das Management von Risiken am besten im Team bewältigen und nicht einer einzelnen Person überlassen.
Wie Overstock.com zeigt, zahlt sich dieser teambasierte Ansatz aus: Das Unternehmen nutzt Asana für die abteilungsübergreifende Projektplanung und profitiert von gemeinsamer Transparenz über alle laufenden Projekte hinweg. Durch die verbesserte Zusammenarbeit konnte Overstock.com sowohl die Qualität steigern als auch die Effizienz im Risikomanagement deutlich verbessern. Erfahren Sie, wie Overstock.com mit Asana arbeitet.
Lesenswert: So erstellen Sie einen ergebnisorientierten MaßnahmenplanWählen Sie die Matrixgröße entsprechend Ihrer Projektkomplexität – und laden Sie die fertige Vorlage unten herunter, um sofort loszulegen.
Eine Risikomatrix entfaltet ihren vollen Nutzen nur dann, wenn sie konsequent und methodisch eingesetzt wird. Der wichtigste Grundsatz: Binden Sie von Anfang an alle relevanten Stakeholder ein. Unterschiedliche Perspektiven – aus Technik, Finanzen, Betrieb und Projektleitung – führen zu einer vollständigeren Risikolandschaft und verhindern, dass blinde Flecken entstehen.
Definieren Sie Ihre Bewertungsskalen klar und schriftlich, bevor die erste Einschätzung vorgenommen wird. Was bedeutet „Eintrittswahrscheinlichkeit 4 von 5" konkret? Einmal pro Woche? Einmal pro Quartal? Je konkreter Ihre Skalen, desto konsistenter und vergleichbarer werden die Bewertungen über Projekte und Teams hinweg. Überprüfen Sie die Matrix zudem regelmäßig – idealerweise im Rahmen jedes Projekt-Status-Meetings – und passen Sie Risikowerte an, wenn sich der Projektkontext ändert.
Moderne Work-Management-Plattformen wie Asana unterstützen Sie dabei, Risiken nicht nur zu dokumentieren, sondern aktiv zu verfolgen. Mit über 30 vordefinierten AI Teammates lassen sich Risikosignale automatisch erkennen und kennzeichnen. Der Workflow-Optimierer zum Beispiel identifiziert Engpässe in Ihren Prozessen, bevor sie zu ernsthaften Projektrisiken werden. So wird die Risikomatrix von einem einmaligen Dokument zu einem lebendigen Teil Ihres Risikomanagement-Prozesses.
Auch globale Unternehmen vertrauen auf strukturiertes Risikomanagement in Asana: Mammut, bekannt durch "Mammut erreicht mit Asana neue Höhen", nutzt die Plattform, um Projektrisiken teamübergreifend transparent zu machen und schnell auf Veränderungen zu reagieren. Ebenso setzt Team Beverage AG auf Asana, um als strategischer Partner für seine Kunden proaktiv Risiken zu erkennen und zu managen, wie das Beispiel "Asana hilft der Team Beverage AG, strategischer Partner für seine Kunden zu sein" verdeutlicht. Wollen auch Sie Ihre Risikomatrix in einen aktiven Prozess verwandeln? Jetzt eine Demo vereinbaren und Asana in Aktion erleben.
Alle Stakeholder frühzeitig einbinden, um blinde Flecken zu vermeiden
Bewertungsskalen vor der ersten Einschätzung klar und schriftlich definieren
Risikomatrix regelmäßig – mindestens bei jedem Status-Meeting – aktualisieren
Verantwortlichkeiten für jedes Risiko klar zuweisen
Risikoverfolgung in bestehende Projektmanagement-Tools integrieren
Eine Risikomatrix ist mehr als ein Formular – sie ist der erste Schritt zu einer professionellen Risikokultur in Ihrem Team. Indem Sie Risiken systematisch erfassen, bewerten und priorisieren, schaffen Sie die Grundlage für fundierte Entscheidungen und schützen Ihr Projekt vor kostspieligen Überraschungen. Kombinieren Sie Ihre Risikomatrix mit einem leistungsfähigen Work-Management-Tool, um Risiken nicht nur zu dokumentieren, sondern aktiv zu managen – vom ersten Brainstorming bis zur finalen Projektlieferung. Jetzt starten und Risikomanagement in Asana erleben.
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